Bewahren durch Aufessen!
Burg – Kauper – Schloßberghof mit Doppelstubenhaus der Sitz meiner Spreewälder Kräutermanufaktur und dem Möbushaus ( 1726) laden wir ein das große Besiedlungswerk der Preußenkönige nach zu vollziehen. Kochen heißt Geschichten erzählen – eine ungewöhnliche Plauderei mit dem Spreewaldkoch Peter Franke über typische Essgewohnheiten aus dieser Zeit. Alte Koch- und Backrezepte wurden ausgegraben – Tischsitten fließen in unsere Plauderei mit ein wir wollen zum Gebrauch anregen und damit zur Fortsetzung der kulinarischen Tradition des Spreewaldes beitragen.
Kulinarische Zeitreise fast 300 Jahre zurück an die Tafel Friedrichs des Großen im Spreewald so hätte Sie aussehen können!?
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Frühstück sehr früh ( zwischen 5.00 und 6.00 Uhr) deshalb in der Regel allein und sehr spartanisch – so z.B. eine Tasse Schokolade, Kaffee später auch mit Senfkörnern aufgebrüht, aus Angst vor Schlaganfällen oder Bouillon und immer frisches Obst
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Mittagstafel immer um 12.00 Uhr – bei Lieblingsspeisen konnte der König manchmal kaum erwarten – ließ dann früher eindecken. Bei schönen Wetter bis 13.00 Uhr – wegen seinem obligatorischen Spaziergang. Bei guter Laune und schlechten Wetter auch mal bis 15.00 Uhr.
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Abendessen (Souper) etwa gegen 22.00 Uhr – bei guter Laune bis nach Mitternacht oder bis in den frühen Morgen.
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Maximale Anzahl der Gäste war durch Stuhlzahl bedingt und vorgeben auch bei uns gleiche Stuhlzahl 16 Stühle ( Marmorsaal)
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Der König und ein Chefkoch haben täglich nach dem Mittagessen die Speisenfolge für den Folgetag abgestimmt.
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Der König war ein großer Genießer nach eigener Aussage ein Epikuräer ( Epikur 342 – 220 v. Chr.)
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König war ein Liebhaber von edlen Obstsorten deren Aufzucht als eine hauptsächliche Freizeitbeschäftigung erwähnt wird.
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Das unterhaltsame anregende Gespräch bei einem privaten Mittag- oder Abendessen war für ihn ein Lebens – Elexier.
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Friedrich war bei Themen wie Kleidung, Tagesablauf, Finanzen oder Kriegsführung die größte Entsagung auferlegen konnte – aber beim Essen ein besonderer Genießer.
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Statt zu repräsentieren ( Ludwig XIV) speiste er lieber mit Freunden im privaten Kreis.
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Friedrich hatte neben seinem ungewöhnlichen Appetit auf Obst und Gemüse mit zunehmenden Alter auch deftige oder stark gewürzte Speisen wie Kohl, Sauerkraut, saure Heringe, saure Gurken oder kräftige Brühe und stark gewürzte Pastete bevorzugt
Unsere Werkstatt Bewahren durch Aufessen
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Obst wie es Friedrich liebte
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Rühreyer mit Kräutern
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Saure Gurken
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Heringe
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Salat mit Oehl
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Bouillon
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Friccassee von Hüner
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Hirsepfanne
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Brath hechte
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Wildpreth süß und sauer
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Eyerkuchen
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Obstweine / Obstsäfte
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Leinöl
Teilnehmer: mindestens 8, maximal 16
Termine nach Vereinbarung von 10.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Burg/Spreewald, Spreewälder Kräutermanufaktur, Byhlegurer Straße 17
Preis pro Person: 70.00 €
Buchung: nach Absprache
Spreewälder Landgasthof & Hotel „Zum Stern“
Burger Straße 1, 03096 Werben
Tel. 035603 / 660, Fax 035603 / 66199
www.spreewald-kraeutermanufaktur.de
hotel-stern-werben@spreewald.de
spreewaldwirt-peter-franke@web.de